Die Montessori-Pädagogik ist eine reformpädagogische Erziehungslehre, die sich am Entwicklungsstand, den Stärken und Schwächen des Kindes orientiert. Sie wurde zurzeit der Industrialisierung, Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt, ist aber immer noch sehr aktuell. Unser gesamtes pädagogisches Konzept basiert auf der Montessori-Pädagogik. Dabei spielt auch die motorische, mathematische und musische Förderung eine wichtige Rolle. In der Montessori-Pädagogik steht das Prinzip der Freiheit und der Selbstverwirklichung im Mittelpunkt. Damit ist nicht gemeint, dass man tun und lassen kann was man will. Die Kinder sollen in einer sozialen Gemeinschaft lernen mit Regeln und Grenzen um zu gehen und dabei ihren eigenen Interessen folgen. Die Montessori-Pädagogik wird heute in vielen Kinderhäusern und Schulen und in fast allen Ländern der Erde angeboten. Immer mehr Montessori-Einrichtungen werden gegründet und es mangelt ebenfalls nicht an Pädagogen, die sich in dieser Richtung aus- und weiterbilden lassen. Vergleiche mit Standardnormen werden in der Montessoripraxis nicht durchgeführt, stattdessen lernen die Kinder frei und individuell. Kritik, Beurteilungen und Strafen sind nach Maria Montessori schädlich für die innere Einstellung des Kindes in Bezug auf die eigene Lernmotivation. Es muss eine natürliche und stressfreie Lernsituation für das Kind geschaffen werden vor allem deshalb, weil es in der Natur des Kindes liegt, am erwachsenen Leben teilhaben zu wollen.